Christoph Poschenrieder: Der Spiegelkasten
„Am achtzehnten August 1914 fühlte Ismar Manneberg, nachdem er das dunkle, haarige Ding in seiner Handfläche erkannt hatte, zum ersten Mal, wie sich die Tatze des schwarzen Panthers an seinen Hals legte. Vorsichtig und geradezu zärtlich schwebte sie warm und rauh über der Schlagader, aber sie » mehr…
Alice Munros Kurzgeschichten sind wirklich etwas besonders – sie zeichnet Schicksale, Bilder, Momente, die einen nicht loslassen. Sie fasziniert, schockiert, überrascht, denn oft nimmt die Geschichte einen anderen Verlauf, als man sich für die Hauptpersonen wünschen würde. Über den Geschichten liegt oft ein Schatten, denn ihre 
Eine wunderbar durchgeknallte Mischung aus Krimi, Science-Fiction und literaturverrückter Realität. „Der Fall Jane Eyre“ spielt im England von 1985, allerdings mit einigen markanten Abweichungen. Hier spielt nämlich Literatur eine so große Rolle im Leben der Menschen, dass es eigens einen Literaturgeheimdienst gibt, der Fälschungen und Diebstähle
Lust auf Fantasy, Liebe, fremde Welten? Und das alles in einem Band, ohne sich durch die zigste Fantasytriologie zu wälzen? Nina Blazon ist für mich eine Autorin, der es gelingt in einem Band, ganze Welten zu erschaffen voller knisterleuchtender Details und vielschichtiger Charaktere. Denn ich muss zugeben, 
“Das Handy, das meinen Schädel zertrümmerte, war ein 32GB iPhone 3GS (…) Zwanzig Minuten zuvor war alles absolut normal gewesen (…) Ich hatte die Schule zur üblichen Zeit verlassen, kurz nach halb vier, und mich mit dem gleichen Gefühl auf den Heimweg gemacht wie sonst auch.
„Chicken Dance“ ist eine traurig komische Geschichte über einen Jungen, der über sich selbst hinaus wächst.
In den letzten Monaten waren gute Bücher dabei aber kaum eines, das mich wirklich begeistert hat, deswegen hier eine längst überfällige Rezension eines Lieblingstitels aus dem Bücherherbst: