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Katharina Hagena: Der Geschmack von Apfelkernen

9. Juni 2009

Ein Buch über das Erinnern und die Macht der Vergangenheit. Ein Buch für die Sinne.

Iris erbt das alte Bauernhaus der Großmutter und vollbringt eine Woche in den Erinnerungen ihrer Kindheit, den Geheimnissen der Familie, und der Natur. Sie erinnert sich an die drei unterschiedlichen Schwestern, die in diesem Haus aufwuchsen, Inga, Hariet und ihre eigene Mutter Christel, dann ihre Cousine die dort tragisch verunglückte, ihre Urgroßtante, die die Apfelbäume über Nacht zum Blühen brachte. Ihren stolzen Großvater und die Großmutter, die schon zu Lebzeiten Stück für Stück verschwunden ist. Iris streift durch die zahlreichen Zimmer, den großen Obstgarten, küßt einen Freund aus Kindertagen, schwimmt im Waldsee und läßt sich ganz auf das Erinnern ein. Das Haus, in dem sie die Sommer ihrer Kindheit verbracht hat, ist voll von Vergangenheit, selbst erlebter, erzählter, der Garten voller Gerüche, voller Farben.

Der Geschmack von Apfelkernen ist Familiengeschichte, Liebesgeschichte, Geheimnis. Eine Liebeserklärung an einen alten Garten und an die so unterschiedlichen Familienmitglieder und ihre Geschichten.

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