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Kurzempfehlung: Caro King: Sieben Magier (ab 10)

30. März 2011

„Die unendliche Geschichte“  trifft auf  „Alice im Wunderland“.

Verwunschene  Zauberer, Trolle, Dämonen, Erdmenschen und allen voran ein berlinernder Kinderschreck mit Sinnkrise. Gleich nebenan liegt eine magische Welt, die Drift, die vor ihrem Untergang steht.  Als Nin eines Morgens aufwacht, stellt sie fest, dass ihr kleiner Bruder Toby verschwunden ist und bei ihrer Familie jegliche Erinnerung an ihn ausgelöscht wurde. Nin wagt sich in die magische Drift, um ihren Bruder zu retten.  Dorthin wo alles wovon Menschen träumen und sich fürchten wirklich wird. Auf ihrem Weg zum Haus des Schreckens, wo sie Toby vermutet, findet sie zwei mutige Freunde, die  ihr in dieser merkwürdigen, gruseligen Welt zur Seite stehen. Jonas, ein Junge, der dem Kinderschreck entkommen konnte und der Erdmensch Jik, den Nin aus magischer Erde formt. Auf ihr Glück vertrauend begegnet Nin bösen Zauberern, verwunschenen Bäumen, Wolkenhunden, einer Geisterarmee und vielen anderen Fabelwesen. Allen voran, dem Kinderschreck Skerritsch, der sich am Ende vom Furcht einflößenden Kinderfänger zu jemand ganz anderem wandelt.

Gruselige Passagen wechseln sich mit humorvollen ab, eigentlich immer wenn Skerritsch auftaucht, gibt es etwas zu Lachen, zum Beispiel, als der doch so schreckliche Kinderfänger, Angst im Dunkeln bekommt. Abenteuergeschichte, Freundschaftsgeschichte, Gruselgeschichte für alle mutigen Leser ab 10.  Temporeich und voll blühender Phantasie erzählt. Ein zweiter Band folgt.

vier von fünf Herzen, da das Ende etwas zu schnell und unglaubhaft daher kommt, sonst aber sehr zu empfehlen

Fischer Schatzinsel 2011, 447

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