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Jane Johnson: Herr der Masken (ab 9 Jahren)

3. März 2010

Eine spannende Mischung aus Fantasy und Wirklichkeit, mit einem sprechenden Kater, einem weisen Drachen, und einem Helden, der sich witzeerzählend und rätsellösend durch die unterschiedlichsten Welten bewegt und zeigt, dass man Kämpfe auch rein mit dem Kopf gewinnen  kann.

„…Und es gibt Träume, die einem wirklicher erscheinen – und viel, viel spannender – als das eigene Leben. Die sind gefährlich. Sie schleichen sich in das Herz des Träumers wie falsche Freunde. Wie ein flackerndes Irrlicht im Sumpf entführen sie ihn an seltsame dunkle Orte, um ihn dann seinem Schicksal zu überlassen.“ (S. 13)

In der kleinen Stadt Bramstock ist eine Albtraumepedemie ausgebrochen, träumende Menschen sind jeglicher Fröhlichkeit beraubt und vollkommen antriebslos, andere verschwinden sogar. Denn der König der Schatten breitet sein Herrschaftsgebiet aus und versucht nun auch den Tag in seine Gewalt zu bringen.

Nur Jamie Wave kann die Stadt und ihre Menschen retten, in dem er drei Seelensteine aus fernen Zeiten und Welten holt, die der Herrscherin über den Tag wieder zu neuer Magie verhelfen können. Mit Hilfe von Masken aus einem geheimen Maskenladen kann er in andere Welten reisen. So führt in eine Tuaregmaske in eine Wüstenwelt, um dort einen Stammesfürsten zu besiegen, oder eine Wikingermaske bringt ihn nach Grönland, um einer bösen Schamanin den Seelenstein zu entwenden.

Aber Jamie ist nicht allein, begleitet wird er von dem sprechenden Kater Jasper, der ihn aus der ein oder anderen brenzligen Situation befreit. Und dann wären da noch der stolze Eisbärenkrieger Nanuk der Zerstörer oder ein weiser Drache aus China, der ein bisschen wie Joda klingt. Am Ende muss Jamie entdecken, dass die Herrscherin über den Tag ihn nur für ihre Zwecke missbraucht, und dass es kein eindeutiges Böse und Gut gibt.

Ravensburger 2010, 373 Seiten

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