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Kurzempfehlung: Erhard Dietl: Rufus Rakete und die Piratenblut-Bande (ab 8)

25. November 2010

„Am liebsten würde ich dir jetzt die Geschichte bei Dunkelheit an einem Lagerfeuer erzählen! Du sitzt auf deiner Luftmatratze am Strand, schaust in den Nachthimmel und siehst drei bis vier Millionen Sterne funkeln. Es ist ganz still hier draußen, man hört die Wellen ans Ufer klatschen, und irgendwo in der Ferne bellt ein Hund. Kennst du das Rezept für eine richtige Piratengeschichte?“ (S.5)

Eine rundum gelungene Abenteuergeschichte vom Erfinder der Olchis. Rufus, verbringt den Sommer bei seinem Onkel auf einer kleinen beschaulichen Nordseeinsel, wieder Erwarten gerät er dort in das bisher größte Abenteuer seines Lebens. Sein Onkel Oskar ist nämlich nicht irgendein langweiliger alter Mann, sondern ein ehemaliger Pirat, der sich nun zur Ruhe setzten will. Doch aus der Ruhe wird so schnell nichts, denn alte Besatzungsmitglieder von ihm, drei ganz üble Gestalten, wollen ihm eine Schatzkarte abnehmen und schrecken sogar vor Entführung nicht zurück. Rufus hat derweil neue Freunde gefunden, Mira und Henker und die anderen von der Piratenblutbande, und natürlich helfen sie ihm seinen Onkel zu befreien und die Verfolgung aufzunehmen.

Packend erzählt, mit einem liebenswert schrulligen Seebären Oskar , einer phantasievollen Mira und allen Details, die eine gute Piraten-Abenteuer-Freundschaftsgeschichte so braucht. Empfohlen ab 8 Jahren.

Oetinger 2008, 188 Seiten

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